Sternenschweif 05 - Sternenschweifs Geheimnis by Linda Chapman

Sternenschweif 05 - Sternenschweifs Geheimnis by Linda Chapman

Author:Linda Chapman
Language: deu
Format: epub
Published: 2013-09-21T16:00:00+00:00


Als ihre Mutter und Max fort waren, striegelte Laura Sternenschweif in aller Ruhe. Dann machte sie sich daran, erst den Sattel und das Zaumzeug und danach auch noch die Sattelkammer zu putzen. Am späten Vormittag erstrahlte alles in neuem Glanz. Laura schaute sich prüfend um. Ihr Vater arbeitete irgendwo hinter dem Haus und auch sonst konnte sie niemanden entdecken. Wenn sie Sternenschweif jetzt in ein Einhorn verwandelte, konnten sie wenigstens miteinander reden. Und vielleicht konnten sie sogar nachsehen, ob irgendjemand ihre Hilfe brauchte. Das würde Sternenschweif sicherlich nicht zu sehr anstrengen. Schließlich musste er nur mit seinem Horn einen der Steine berühren.

Sie führte ihn in den Schutz der Bäume und sprach den Verwandlungszauber.

„Wie geht es dir?“, war Lauras erste Frage.

„Nicht schlecht, aber immer noch etwas schlapp und ...“ Nachdenklich scharrte er mit dem Huf über den Boden. „Ach egal, auf jeden Fall fühle ich mich besser als gestern.“

„Ich habe mir solche Sorgen gemacht“, gestand Laura. „Ich dachte schon, dass du richtig schlimm krank wärst.“ Sie schaute in Richtung der rosafarbenen Steine. „Was meinst du, fühlst du dich stark genug, deine Zauberkräfte zu nutzen? Ich würde gerne nachsehen, ob jemand unsere Hilfe braucht.“ Sie seufzte. „Gestern habe ich mich bei David und Anna nicht gerade besonders geschickt angestellt.“

„Aber zumindest hast du es versucht“, tröstete sie Sternenschweif. „Wann kommen deine Mutter und Max denn wieder zurück?“

„Das dauert wahrscheinlich noch eine ganze Weile. Aber um ganz sicherzugehen, können wir ja als Erstes nachsehen, wo sie gerade sind.“

Sternenschweif nickte und während er mit seinem Horn einen der Steine berührte, murmelte er: „Mrs Foster und Max.“

Das Bild zeigten die beiden in einem Café in der Stadt. Laura trat näher an den Stein heran. „Buddy wird das niemals lernen“, hörte sie Max sagen.

„Natürlich wird er das, Max!“, erwiderte Mrs Foster. „Du hast gerade mal einen Tag lang mit ihm geübt. Du musst wirklich etwas mehr Geduld haben.“

„Armer Max! Es macht ihm ziemlich zu schaffen, dass Buddy nicht … Laura brach mitten im Satz ab. „Ich glaube, ich habe eine Idee!“ Ihre Augen weiteten sich. „Ich könnte doch mit Buddy üben, während die beiden in der Stadt sind. Stell dir vor, wie sehr Max sich freuen wird, wenn er wieder kommt und feststellt, dass Buddy es in der Zwischenzeit gelernt hat!“

Sternenschweif antwortete nicht. Er rieb seinen Kopf an seinem Bein, es sah aus, als habe er Schmerzen.

Laura schaute ihn besorgt an. „Geht es dir nicht gut?“

„Ich fühle mich wieder so merkwürdig“, antwortete Sternenschweif mit schwacher Stimme. „Ich glaube, ich muss mich ein wenig ausruhen.“

„Ich verwandele dich sofort zurück.“

Sobald Sternenschweif wieder ein Pony war, schloss er erschöpft die Augen.

Laura streichelte sanft seine Stirn. „Kann ich irgendetwas für dich tun?“

Sternenschweif schüttelte den Kopf.

„Dann gehe ich jetzt“, sagte Laura. „Ich bleibe mit Buddy in der Nähe des Stalls. Wenn du mich brauchst, wieher einfach.“

Sie ließ Sternenschweif zurück, um Buddy zu suchen. Sie fand ihn schließlich fest schlafend in der Küche. Als sie ihn rief, sprang er begeistert auf.

„Komm mit, Buddy.“ Laura nahm eine Packung Hundekekse, eine lange Hundeleine und sein Lieblingsspielzeug, eine orangene Plastikente.



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